Zwischen Berg und tiefem, tiefem Tal …
...trafen sich 14 Jugendliche der KJM, um die Tage vom 16.-26. Juli 06 miteinander zu verwandern.

Unser "Basiscamp" war ein Pfadfinderhaus in Bad Ragaz - im Norden derSchweiz. Einfache Matrazenlager waren unsere Betten - ein Ofenermöglichte uns - genauer Sushi - tägliches Brot backen.
Hellster Sonnenschein und recht tropische Temperaturen waren unsereWanderbegleiter. Und so machte sich beinahe jeden Tag ein seltsamgekleidetes Trüppchen mit Hut und Wanderschuh auf in die Berge. DerAnblick der Berge und insbesondere die Aussicht von den Bergenentschuldigte für manch Strapazen die unseren Aufstieg begleiteten.Höhepunkt unserer Touren war dann auch eine 5-Seen-Wanderung am letztenTag die uns zu genannter Anzahl von Seen in einer Höhe von 2200m bisüber 2500m Höhe führte. In der bereits vegetationslosen Bergweltkonnten wir so die traumhafte Seen entdecken, deren Blau so blau wieeisig das Wasser war. Drei Unerschrockene hüpften rein - und das Wasserwar wohl wirklich sehr ... blau.
Wenn wir nicht durch die Berge stapften, verirrten wir uns imMaislabyrinth, machten einen auf touristisch in Luzern oder der Rheinvor unserer Haustür wurde zum Baden oder Staudamm bauen genutzt.
Und bevor es dann im Haus ruhig ward, wurde noch ordentlich gezockt, durch die Stadt geskatet oder am Lagerfeuer gesnakt.
Im Rahmen einer Schweizolympiade für ganz hart Gesottene wurde bewiesen, das Bergluft poetisch macht.
Und deswegen:
Ein Gedicht über die schöne Schweiz
Die Schweiz ist ein unebnes Land, doch zu sehen gibt's allerhand.
Die Berge hoch - die Täler tief, das T-Shirt voller Schweiß nur trieft.
Und will man Energie sparen, so muss man mit der Gondel fahren.
Die Kühe ham hier Glocken um, die klingen wie ein Glockenturm.
Das ständige da Rumgebimmel, geht einen ganz schön auf den P...
Bad Ragaz ist voll mit Kunst gestellt, die uns nicht immer ganz gefällt.
Das Pfadihaus ist schön gelegen, doch leider fährt ein Zug daneben.
Und ist man erhitzt und schwitzt, so probiert man, ob die Badhos' sitzt
und springt dann in den Rhein hinein, vom selbst gebauten Inselein.
Neben ein paar fetten Motten, hängt das Haus dann voll Klamotten.
Die sind pitsche patsche nass, denn Baden macht ja schließlich Spaß.
Preislich kann man's hier vergessen, trotzdem ham wir Eis gegessen.
Und auf langen Skatertouren, bekam man einige Blessuren.
Ist das Feuer abends lichterloh erhellt, die ganze Gruppe sich dazu gesellt.
Hier vergeht die Zeit geschwindt, wir hatten sogar ein Geburtstagskind.
Der letzte Tag rückt immer näher, der Abschied fällt uns immer schwerer.
Und diese wunderschöne Zeit, ham wir auf keinen Fall bereut.
(Alex S., Clara M., Hannes A., Thomas K.)
Artikel
hört sich ja ganz danach an, als hättet ihr jede menge spaß gehabt... habt mich ja richtig neidisch gemacht mit eurem artikel und auch den bildern von den blauen blauen seen und so...
kaum is man einmal nicht dabei schon muss man sich wieder ärgern -.-*
wo geht das dankeschön we eig hin!? zufällig in die schweiz?! xDD
Du weißt, ich wäre sofort dabei. Ich würde auch gern wieder mal in die Schweiz. Ein Wochenende wäre mir da aber zu kurz.
Für das Dankeschön-WE haben wir uns aber trotzdem was sehr exotisches und lustiges ausgedacht. Es haben sehr viele bei uns ehrenamtlich mitgemacht. Ihr seid eingeladen!!