Begegnung mit geistig behinderten Menschen


Integratives Behindertenwochenende 2010

Vom 23.-25.04.2010 fand im BTH ein integratives Wochenende mit 9 Bewohnern des Caritas-Heims in Güstrow und 10 Jugendlichen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern statt. Die Begegnung erfolgte dieses Mal unter dem Thema „Ab durch die Hecke!“ und bis zuletzt wurde streng geheim gehalten, was die Teilnehmer dabei genau zu erwarten hatten.


Leider konnte die Jugendbildungsreferentin des Hauses am Samstag nicht bei den Aktionen dabei sein, was sie sehr bedauert hat. Hier nun exklusiv für Sandra und alle, die ebenfalls nicht dabei sein konnten, ein Blick zurück.



„Liebe Sandra,


aufgrund deiner Supervision konntest du ja am Samstag, den 24.04.2010 leider nicht an unserer Outdooraktion teilnehmen. Teterä sei Dank, hier ein kleiner Rückblick, was deine Schützlinge an diesem Tag so getrieben haben:

Alles begann auf dem Parkplatz des BTH. Da begrüßte uns Maria, schon-fast-zum-Haus-gehörende Ehrenamtliche der KJM und an diesem Tag im Auftrag der Outdooragentur „OutandOut“ unterwegs. Sie hielt 5 GPS-Geräte in der Hand, eins für jede Kleingruppe. Dies war unser Überlebenshilfsmittel und das brauchten wir auch, denn wir wurden mitten in der Mecklenburger Schweiz ausgesetzt. Mit Hilfe dieser „Navis“ galt es nun verschiedene Stationen zu finden, an denen verschiedene Aufgaben gelöst werden mussten. Da die GPS-Geräte lediglich den Luftlinienweg zum Ziel anzeigen, führte es einige Gruppen dabei auch im wahrsten Sinne des Wortes „ab durch die Hecke“. Von Denksportaufgaben, über körperliche Herausforderungen, wie Quad fahren, mit einem Kanu den See überqueren, Floßbau oder Slackline, bis hin zu einer Kutschfahrt, konnten die Teams sich allen Dingen gemeinsam stellen. So wurde zusammen nach Lösungen gesucht, geholfen und auch Mut gemacht, wenn jemand Angst hatte. Es wurde gelacht, es wurde gegrübelt und es wurde vor allem vertraut. Das Thema Vertrauen spielte dabei eine sehr wichtige Rolle, da in jeder Gruppe zu gleichen Teilen Güstrower und Jugendliche waren und diese auch gemeinsam agieren mussten, um die Hindernisse zu überwinden. Aber alle haben so super zusammengearbeitet, dass das mit dem Vertrauen kein Problem war. Diese Aktionen haben die Gruppen zusammengeschweißt.

Zum Mittag trafen sich alle Kleingruppen an einem kleinen See. Das von jeder Gruppe selbstgesammelte Feuerholz bescherte uns allen dann ein warmes Mittagessen. Kalt hätte der Eintopf wohl auch nicht geschmeckt.

Als alle Gruppen ihre Abenteuer erfolgreich gemeistert hatten, machte man sich nach 8 Stunden erschöpft, aber glücklich und zufrieden auf den Weg zurück zum BTH. Dort ließen wir den Tag besonders entspannt und gemütlich am Feuer ausklingen. Aber den Rest kennst du ja bereits...“


(Jenny Ehlers)

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  1. ungenannter Sponsor sagt:

    Liebe Veranstalter, die es Euch oft an Geld mangelt: ich wurde gebeten, ein Schärflein zum Gelingen dieser Veranstaltung beizutragen. Promt kam auch eine Steuerbescheinigung. Das machen alle!!! Ihr aber: Ihr sendet mir einen Bericht, versehen mit einem Danke, und dazu noch ein Fotoheft! Das ist einfach Klasse, jeder Sponsor findet so eine sehr angenehme Anerkennung und wird einer nochmaligen Bitte kaum widerstehen können! Macht weiter so! Euch und dem BTH Gottes Segen. Herzliche Grüße von (Frau und ) Herrn Sponsor!

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