TeteRock

TeteRock-Festival 2010
Das TeteRock 2010 wird vom 20.-22.08.2010 stattfinden.
Rahmendaten & das Line-Up findet ihr, wenn ihr draufklickt!
Endlich haben wir ein LineUP! Hier stellen sich die Bands in alphabetischer Reihenfolge vor.
* Camparenda *
* Freddy Fischer & Band *
Bei Freddy Fisch
er and his Cosmic Rocktime Band handelt es sich um Unterhaltungsmusik. Punkt. Damit wäre das Wichtigste schon gesagt, aber so knapp kommt man dann halt auch bei den scheinbar einfachen Sachen nicht davon.
Was mit an Freddy Fischer selbst liegt, der nach dem Tingeln durch die Berliner Kleinclubs nun in die Vollen geht und gleich zwei Alben vorlegt, gleichzeitig, die einen so in einen historischen Schwitzkasten nehmen, der gleich im Entree der einen Platte “Superdisco 1” mit “Discomusic” in einem Vers beschrieben wird, wenn Fischer singt: “Komm und tanz mit mir zur Discomusic, morgen gehen wir dann zum Rock am Ring.” Denn damit wird wie nebenbei ein Feld befriedet, das man aus der historischen Perspektive heraus nur mit so einer Die-Türken-vor-Wien-Atmosphäre kennt. Ein Schlachtfeld, auf dem ein Miteinander gar nicht möglich war, mit dem christlichen Abendland und seiner Rockmusik hier, die doch gegen den Angriff durch Disco verteidigt werden musste, in den Siebzigern. Was sich trotz Techno und Track eigentlich bis heute hält, jedenfalls ist seither auf dieser Brache wenig gewachsen, Rocko Schamoni vielleicht oder in München die Merricks mit forciertem Discoschlager. Und früher mal, in der Peripherie der Peripherie, also der DDR, die schicken und jazzvertrauten Liedmodelle eines Manfred Krug. An denen darf man Freddy Fischer messen mit seiner Discomusic, die live noch mal ein Stückchen mehr Spaß macht, weil Fischer auch den Jazzrock hat und dabei durchaus einen Keith Emerson niederorgeln kann. Textlich bleibt man augenzwinkernd im Schlagerbereich, mit dem Herz und mit dem Schmerz, kokett geseufzt. Aber auf dem Tanzboden sind Worte ja gar nicht dazu da, um Worte zu machen, sondern funktionaler Teil der Musik. Sechs Worte reichten Silver Convention einst, um auf Platz eins der US-Charts zu kommen, und die Effizienz von diesem “Fly, Robin, fly, up up to the sky” weiß Fischer sogar zu toppen in “Superdisco”. Ein Wort nur: Superdisco. Besonders schön dabei natürlich das kurze Kraftwerk-Flimmern zwischendrin in seiner Hommage an die Munich Music Machine. Das sind jetzt natürlich die reformierten Siebziger, was im Echo der zweiten, unbetitelten Platte von Freddy Fischer dann richtig spannend wird, weil die als sein Debüt laut Cover aus dem Jahr 1974 stammen soll und erst jetzt aus über die Zeit vergessenen Restbeständen wieder auf den Markt kommt (der Fischer auf dem Cover hier ähnelt altersmäßig aber verteufelt dem Fischer auf dem Cover von “Superdisco 1”). Dieses Zurechtrücken von historischen Verhältnissen und das dort zu verorten, wo es herkommt, damals in dieser Verbindung aber gar nicht wirklich möglich war, das ist dann schon die große Kunst. Was die unbetitelte Fischer-Platte schon jetzt zur Platte des Jahres macht, obwohl sie genau so klingt wie die andere, “Superdisco 1”. (Thomas Mauch / TAZ)
* Ginger's Cinnamon Gang*
Ginger’s Cinnamo
n Gang. Das sind die vier Hanseaten aus Rostock und Umgebung, die den Nu Metal auf ihre ganz eigene Art und Weise wieder auferstehen lassen. Die Band besteht aus Gitarrist Erik, Drummer Bene, Bassist Ruzi und Ingster an den Vocals. Offiziell sind sie seit Oktober 2007 am Start und gingen aus bereits bestehenden Bandprojekten von Erik und Ruzi hervor. Nach kleineren Startschwierigkeiten und einem Besetzungswechsel kamen die Dinge ins Rollen. Nach Auftritten auf kleineren Veranstaltungen, sicherte der Sieg im „HipRockJam-Bandbattle“ Anfang 2009 ihre erste Studioaufnahme. Auf „In your face“folgte im selben Jahr die zweite Aufnahme für „Known Pictures“. Das Jahr 2010 begann bereits sehr gut für die Ginger's Cinnamon Gang, so schafften sie beim „Emergenza-Festival“ den Einzug ins Halbfinale und konnten ebenfalls einen Sieg bei dem bedeutenden Bandcontest „Schooljam“ verbuchen. Für dieses Jahr stehen außerdem noch weitere größere Gigs sowie ein Album auf dem Plan. GCG ist keinesfalls lediglich in die Sparte „limpin’ with the bizkit“ einzuordnen, sondern bedient sich in ihren Songs auch gern an Elementen anderer Genres. Von einer langen Bandgeschichte kann noch nicht die Rede sein, aber ihr seid aufgerufen diese mitzugestalten. JOIN THE GANG!
* Graumeliert ist Zeitlos*
krachiger Indie-Rockcore-Schrott mit deutschsprachigen Texten, eben das, was alle machen und sowieso besser.
* Lick Quarters *
Finest Reggae Grooves From Halle/Germany
Lick Quarters - das sind acht junge Musiker, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, mit frischen Sounds die Bühnen zu rocken. Zwischen treibenden Bläserattacken und zarten Klangflächen, mit dickem Beat, mitreißenden Melodien und hintergründigen Texten verschmelzen sie stilsicher Elemente aus Ska, Dancehall, Funk und Latin zu einer unverwechselbaren Reggaefusion. Was dabei herauskommt, sind „Songs, die up-liften“, ist „Musik, die durch die Fußsohlen, in die Waden, direkt in Hintern und Hüfte marschiert und zu guter Letzt die Mundwinkel nach oben zieht“ (Leipziger Volkszeitung)
* Loco Rockt! *
Intelligenz hat Grenzen, Wahnsinn nicht!
Mit diesem Satz kann man die musikalische und visuelle Achterbahnfahrt der 4 abgedrehten Gestalten beschreiben.
Olly(voc), Simon(git), Manuel(dr) und Alex(bass) spielen deutschsprachigen Poprock mit Texten über den alltäglichen Sinn und Irrsinn des Lebens.
Als selbsternannte „Godfathers of Luftschlangenspray“ schafft es die Vierercombo stets, die Zuschauer mit einem breiten Grinsen zu beglücken!
Wer also beim Schlafengehen Konfetti in seinem Schlüpfer findet, war mit Sicherheit auf einem Loco Rockt! Konzert.
* Luka Finn *
Luka Finn ist „Einer von uns“ und das musikalische Spiegelbild von gradlinigen, fetten Grooves zu sphärischen, aufbauenden Klangebenen und zurück.
Ausgehend vom rockenden Herzschlag, dem die vier Berliner 2006 folgten und sich fanden, fließen Elemente aus den verschiedensten Schubladen der Alternativ-Rock-Pop Schrankwand in ihre Songs ein.
In einer durchaus übersichtlichen Anordnung von Gitarre, Bass, Schlagzeug und einem deutschsprachigen Gesang, über das tägliche Gegen- und Füreinander unserer Spezies, vereinen sich Sound & Lyrics zu Luka Finn.
* Rafiki *
Rafiki grü
ndete sich 2002 und verschrieb sich dem deutschsprachigen Ska-Punk. Rhythmische Off-Beat-Passagen mit eingängigen Bläserthemen ergänzen sich perfekt mit melodischen Punksequenzen. Inhaltlich wird der Bogen von sozialen Problemen über das leidige Thema der Liebe bis hin zum unbeschwerten Partyleben geschlagen.
TOPACT *RASCASSE*
...brechen aus! M
it ihrem Debütalbum zeigen die acht Berliner, wie Kulturen, Musikstile (Funk, Hip Hop, Reggae, Salsa, Soul, Ska) und verschiedene Sprachen gekonnt vermischt werden können, ohne dabei Authentizität zu verlieren. Durch ihre ur-Berliner aber auch palästinensisch-griechisch-ägyptischen Wurzeln verkörpern sie wie keine andere Band das aktuelle Berlin. Mit ihren selbstproduzierten Vorgänger-EPs („Zeitzeuge“ und „Ich wollte Weltretter werden“) haben sie sich als Lokalmatadoren und Livegrößen (Soloshows im vollen SO36, Tränenpalast, etc...) etabliert. Ihr Debütalbum bläst nun zum Angriff auf das schubladenorientierte Establishment. Sanft und hart vereint Frontfrau Mariam in ihrer Stimme die Melancholie arabischer Gesänge mit dem Temperament einer waschechten Berlinerin und verhilft damit dem männerdominierten Genre zu ungeahnter Vielfältigkeit. Die Melodien bleiben im Herzen, die Grooves in den Beinen, die Texte im Kopf. Das erkannten nicht nur die im Schnitt 500 Zuschauer und internationale Bands wie das New York Ska Jazz Ensemble und die italienischen Reggae-Ikonen Banda Bardo sondern auch Radio Eins. Rascasse gewann den Radio Eins Planet Pop Wettbewerb und spielte u.a. mit Max Herre und Jazzanova. Dies zeigt in aller Deutlichkeit: Rascasse ist die Band, auf die sich das Nicht-Elektro-Berlin gerade einigt.
* Red Flame*
Red Flame gründeten sich 2007, machen Alternative Rock und kommen aus Hamburg und Umgebung. 2009 erreichten die 5 Jungs nach 2 gewonnen Regionalausscheidungen beim Bundesfinale des Localvision Bandcontests den 3. Platz von 10 vertretenen Bundesländern (Red Flame trat für Hamburg an). Ihr Stil lässt sich allgemein auf Alternative Rock/Pop einstufen, allerdings kann man das nicht so genau sagen, man muss es halt hören. Trotz ihres jungen Alters (14-16 Jahre) haben Red Flame schon viele Gigs gespielt, woraufhin sie Symphatie erhielten.
* Spliss *
www.myspace.com/diebandspliss oder www.youtube.com und dann Spliss eingeben
* Susi Koch Band *
Wenn Susi Koch Musik macht, dann wandert sie nicht ziellos zwischen den Extremen, sondern nutzt gekonnt alle Zwischentöne. Sie schafft auf diese Weise Melodien, in denen man sich ohne Mühe zu Hause fühlt. Und weil ihr Spiel und ihr Gesang sich zueinander verhalten wie zwei alte Freunde, bleiben auch ihre Worte auf gleiche Weise unvergessen. Susi schreibt ausschließlich deutsche Texte und erzählt dabei von all den Dingen, denen man sich nicht entziehen will oder eben auch nicht kann. Von einem neuen Start oder von Sorgen, die wie alte Bekannte sind. Von Schläfrigkeit, von Neugier, von Wut und von Liebe. Beliebig wirkt das nie, denn schließlich kommt es immer darauf an, wie man etwas erzählt. Susi versteht es ebenso, schwache Momente mit starker Stimme zu zähmen als auch von großen Gefühlen zu singen auf fast zerbrechliche Art. Und wenn ihre Backgroundsängerinnen die Melodien in treffsicheren Arrangements auffächern, dann findet man sich plötzlich lächelnd vor der Bühne. Weil man wohlig betroffen ist. Und weil es gut ist, wenn manchmal jemand aufsteht und so gut zu sagen weiß, was uns allen am Herzen liegt. (Thomas Fehling)
* The Boiler *
Dreckige Rockriffs treffen auf gefühlvolle Frauenstimme, innovative Details mischen sich mit gediegener Einfachheit, treibende Rhythmen wechseln mit feinfühligen Melodien. The Boiler steht für Kontraste, setzt diese in Balance und schafft so ein rundes Ganzes. Im Mittelpunkt steht dabei immer der Rock: musikalisch, frisch und leidenschaftlich.
www.myspace.com/theboileronline
* Tyroon *
Tyroon - Das ist SeasideRock aus Rostock. Harte Gitarren treffen auf dichte Grooves und starke Melodien auf unkonventionelle Ideen. Stilistisch steht das Quartett am Liebsten zwischen allen Stühlen, doch noch viel lieber stehen sie auf der Bühne: Egal ob FrÄÄsenhagen oder F6-Award, ob Meli oder Malmö, Dani und ihre Jungs wissen woraufs ankommt. Nicht immer nur "voll auf die Fresse", aber niemals weniger als 100%!
* Waste *
Waste =
Verschwendung?
Ironischerweise ist es alles andere als Verschwendung sich näher mit Waste zu beschäftigen. Denn die vier Musiker trauen sich etwas. Ohne sich nach Trends der Szene zu richten, vermischen sie in ihren Songs Einflüsse der verschiedensten Musikstile. Fast unverschämt kombinieren sie auf ihre ganz eigene Art treibenden Rock mit groovenden Funk-, Soul- und Pop-Elementen und kreieren so einen eigenwilligen 'Funky-Rock'-Stil, der es schwer macht, die Band einer bestimmten Schublade zuzuordnen. Die Bayreuther machen einfach was ihnen gerade Spaß bereitet und liegen damit genau richtig. Ihr besonderer Stil, gepaart mit ihrer energetischen Live-Performance und der Musikalität des Vierergespanns sorgt für eine explosive Mischung, welche die Shows von Waste auszeichnet. Die Devise lautet: Vom Instrument über den Groove direkt ins Tanzbein. Mit diesem Motto hat die Band in den letzten vier Jahren über 150 Konzerte quer durch die Republik erfolgreich absolviert.
www.myspace.com/listentowasterock
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